Digitalisierung von Planung und Verwaltung in NRW

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  • 20. Juni 2017

Digitalisierung von Planung und Verwaltung in NRW

Wie heute bereits auf buildingSMART mitgeteilt, wird die neue Landesregierung in NRW den Ausbau der digitalen Planung und Verwaltung vorantreiben. Das BIM bei Landesaufgaben für Hoch- und Straßenbau ab 2020 Pflicht werden soll ist beeindruckend, zumal die Verwaltungen gerade erst den ersten Erlass aus dem BMUB verkraften mussten. Zum „Glück“ war für die Verwaltung hier nur von einer Pflicht zur Prüfung der Machbarkeitsprüfung die Rede und nicht von einer „echten“ Pflicht. Jetzt wird neben dem BMVI mit dem Stufenplan für Deutschland und der „Pflicht für BIM ab 2020 für Infrastrukturprojekte“ ein weiterer öffentlicher Meilenstein auf Landesebene auch für den Hochbau gelegt. Für die weitere Planung bleibt abzuwarten wie diese Agenda in der Verwaltung gelebt wird, zumal es kein definiertes Zielniveau für BIM auf Landesebene gibt. Neben den bekannten Thema BIM wird auch ein in der Immobilienbranche schon diskutierter Begriff  (Blockchain) eingeführt, der das Thema Digitalisierung in ein besonderes Licht stellt.

Auf S. 37 wird die Zukunft der digitalen Verwaltung beschrieben:“ Wir werden eine kleinere und eine größere Kommune zu „Digitalen Modellkommunen“entwickeln. Diese werden im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt und dienen als Vorbilder intelligenter und vernetzter Stadtentwicklung. Dabei knüpfen wir an Projekte wie den Wettbewerb „Digitale Stadt“ des Branchenverbandes Bitkom oder die „Innovation City Bottrop“ an.“ und weiter “ Wir starten mit einem „Blockchain“-Pilotprojekt in der Verwaltung. Damit entwickeln wir die Sicherheit kritischer und sensibler IT-Prozesse weiter.“ Ein großes Ziel mit viel Mut. Das Signal daraus ist eindeutig: Die Digitalisierung kommt mit großen Schritten auf jeden zu der sich in der Wertschöpfungskette BAU befindet.

 

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