Projektbeschreibung

Wir konnten mit unserer BIM Management Kompetenz  das Studierendenwerk Essen Duisburg als Kunden für die Erstellung einer BIM Richtlinie mit anschließendem BIM Management gewinnen.

Für dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit BIMwelt eine BIM Richtlinie für das erste vollständige BIM Projekt des Studierendenwerkes Essen/Duisburg erarbeitet. Für den Neubau einer 1.000 Plätze Mensa mit einer Kapazität von 3.500-4.000 Essen pro Tag werden bereits vor Beginn der eigentlichen Planungsphase die Weichen für eine modellbasierte Planung gelegt. Wir entwickelten dabei eine zukunftsorientierte Grundlage um bereits bei Projektstart entscheidende Parameter und Eigenschaften für den anschließenden Betrieb zu erarbeiten. Diese Daten werden über den gesamten Planungsverlauf ständig aktualisiert um dann in die vorbereitete FM/CAFM Prozesse direkt übergeben zu werden.

BIM Management

Wir haben mit dem Auftraggeber die Strukturierung des Projektes und seiner BIM Lieferungen an den ISO Standard des IDM erfolgreich abgeschlossen. Dabei werden die BIM Lieferungen die als Ziele des Auftraggebers definiert wurden als einzelne „Datenübergabe Punkte“ sowohl in Ihrer geforderten Geometrie als auch mit Ihren geforderten Informationen zu einem bestimmten Zeitpunkt definiert. Die Lieferungen sind in einem Projektraum dokumentiert, der sowohl das DMS des Projektes übernimmt , als auch als zentrale Datenübergabeplattform dient. Ähnlich einem „Common Data Environment“ werden die Daten dabei allen Projetbeteiligten zur Verfügung gestellt, was in einem modellbasierten Planungsablauf zwingend notwendig ist.

Der Auftraggeber wird durch diese Spezifikation der Lieferungen in die Lage versetzt die Lieferungen durch das BIM Management steuern zu können und die Prozesse zu prüfen. Es werden jetzt im Projekt die einzelnen Lieferungen auf Vollständigkeit und „Richtigkeit“ gem. der vorher abgestimmten BIM Richtlinie durch das BIM Management geprüft. Wir entwickeln dazu gerade die Projektspezifischen Prüfregeln um die Modelle im Sinnen des „CDE“ zu autorisieren und dem BH eine Freigabe zu ermöglichen. Dadurch wird der Auftraggeber in die Lage versetzt die Modelle als Lieferung des „Werkes“ zu beurteilen und freizugeben. Die Freigaben dienen dann als Grundlage für die „Ableitungen“ (2D Pläne) aus dem Modell für die herkömmlichen Planlieferungsprozesse. Dies geschieht zur Dokumentation der Abnahmefähigkeit der einzelnen Leistungsphasen der HOAI aber eigentlich nur noch, um auch dem jetzigen „Wissenstand“ der Einordung der modellbasierten Planung in die HOAI Rechnung zu tragen.

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