Projektbeschreibung

Das Umbaukonzept sieht vor, die Bereiche der Büros auf eine Tiefe von ca. 6 bis 6,5 m zu reduzieren, da bis in diese Tiefen eine natürliche Belichtung gem. Arbeitsstättenrichtlinie möglich ist. Dadurch entstehen Einzelbüros mit einer Durchschnittsgröße von ca. 20m². Die Bodenbeläge teilen sich in der Struktur in einen Besprechungsbereich und in einen Arbeitsbereich, wobei dieselbe Farbwelt beibehalten wird. Im Bereich der Aussenfenster werden die Büros optisch durch eine Deckenhohe Glaswand von ca. 1,5m Länge mit opaken Anteilen vom nächsten Büro getrennt. Durch diese Teiltransparenz werden die Einzelbüros optisch zusammengeschlossen.

Die reduzierten Raumtiefen der Einzelbüros ermöglichen den Einbau einer Flur- und Kommunikationszone 2 mit Breiten von ca. 2,5 m im Mittel. Die Flurzone 2 ist von den Einzelbüros durch Glastrennwände mit einem Schalldämmmaß von ca. 43dB getrennt. Die Durchsicht ist in einem Bereich von ca. 1,0m bis 2,0m durch opake Folien behindert, die sich nach oben und unten in voll transparente Bereiche auflösen. Die Bürotüren sind als massive Türblätter geplant. Der Bodenbelag in den Flurzonen 1 und 2 besteht aus einem PV Belag in Metalloptik. Durch diese Maßnahmen werden die tiefen Innenbereiche der Büronutzung aktiviert ohne Störungen auf den übrigen Kanzleibetrieb auszuüben. Im abgetrennten Flurbereich 2 ist ebenfalls der Zugang zu einem Mitarbeiterbereich geplant. Dieser Bereich ist zudem vom Flur durch farbiges Glas in Blau- und Gelbtönen getrennt. Dadurch entstehen im laufe des Tages immer neue Farbakzente im Flurbereich die hell und freundlich wirken.

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