BIM Symposium TU Dortmund

Am 19. November 2015 fand an der TU Dortmund das BIM Symposium mit annähernd 200 Teilnehmern statt. Beleuchtet wurden die unterschiedlichen technischen, planerischen und juristischen Aspekte dieser Arbeitsmethodik. Ziel der Veranstaltung war es, einen möglichst objektiven Überblick über die verschiedenen Facetten und Anwendungsmöglichkeiten von BIM und den Anwendungsstatus in der Praxis zu geben. Dabei fanden auch die juristischen Aspekte besondere Beachtung, da dieses Symposium auch als vorbereitendes Treffen für den am 3. und 4. Juni 2016 in Hamm (Westf.) stattfindenden 6. Deutschen Baugerichtstag (http://www.baugerichtstag.de) gedacht ist.

Daniel Mondino vertrat in seinem Vortrag die These, dass in der heutigen Bauwirtschaft eine Kultur des Misstrauens herrscht, die mit mehr Transparenz und Verständnis untereinander beseitigt werden kann. BIM birgt im hohen Maße das Potential, die Planung und deren Grundlagen besser kommunizieren zu können. Also entsteht, ganz neben einer technisch-prozessualen Diskussion, ein Bewustsein für die zwischenmenschlichen Aspekte von BIM, die somit in der Kategorie „Menschen“ ebenfalls Gegenstand der Betrachtung im Rahmen des „Stufenplans“ sein sollten.

Gleichzeitig muss bei den Planern die Bereitschaft da sein, sich dem Wandel in der Berufswelt zu stellen. Wie die meisten Unternehmen, so müssen auch Planungsbüros erkennen, dass die Konzepte, die sie in der Vergangenheit stark und erfolgreich gemacht haben, ihnen nicht unbedingt helfen werden, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Die Vierte Industrielle Revolution braucht neue Ansätze, um der Komplexität in unserer heutigen Arbeitswelt zu begegnen. BIM kann dafür das richtige Werkzeug sein.

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